Wie bekomme ich eine logopädische Behandlung?


Die Logopädie ist Teil der medizinischen Grundversorgung. Sie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung krankheitsbedingter Kommunikationsstörungen, aber auch Maßnahmen zur Prävention.

Hausärzte, Neurologen, Internisten, Kinderärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte mit Zusatz Stimm- und Sprachstörungen sowie Phoniater bzw. Pädaudiologen können alle auf der Grundlage der Heilmittelrichtlinie eine Verordnung zur Stimm-, Sprech- oder Sprachtherapie ausstellen.

Die logopädische Behandlung muss immer von einem Arzt verordnet werden (dies sind in der Regel o.a. Arztgruppen) und erfolgt in Einzel- oder Gruppentherapie. Dazu wird in der Regel das Verordnungsblatt „Muster 14“ verwendet (ACHTUNG: Ab 01.01.21 gibt es ein neues, einheitliches Muster 13!).

Kieferorthopäden und Zahnärzte können ebenfalls eine Verordnung zur Sprech- und Sprach- und Schlucktherapie ausstellen. Sie haben dafür ein eigenes Formular.

Im Einzelfall ist auch die Verordnung von Hilfsmitteln, z. B. von elektronischen Kommunikationsgeräten, möglich. In diesem Fall zählen zur logopädischen Behandlung auch die individuelle Anpassung des Gerätes sowie das Gebrauchstraining für Patienten und deren Angehörige, wie z. B. im Falle laryngektomierter Patienten, die lernen, die elektronische Sprechhilfe beim Sprechen einzusetzen.

Bitte beachten Sie, dass wir immer erst auf der Grundlage einer ärztlichen Verordnung tätig werden können, d.h. nur dann eine logopädische Diagnostik und Therapie durchführen dürfen.

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